Hallöchen. Ich bin Laura.

 

 

 

Hallöchen alle Zusammen.

 

Schön, dass ihr auf meiner Seite seid und euch anschaut wer ich bin und was ich mache.

 

Mein Name ist Laura de Palma, ich bin 24 Jahre alt und lebe im schönen Köln. 

 

Aktuell studiere ich Eventmanagement & Entertainment an der Fachhochschule des Mittelstandes. Das Studium ist genau meins, ich gehe total darin auf und es inspiriert mich auf so viele Art und Weise.

 

Wie ich zu diesem etwas anderem Studiengang kam, wo ich mein Auslandsjahr verbracht habe und wie mir Höhen und Tiefen gut getan haben, erfahrt ihr weiter unten.

 

 

 

Der Start

 

Ich habe 2013 auf 2014 dreizehn Monate lang in den USA gelebt. Ich habe dort einen Au Pair absolviert. Ich war ca. drei Monate in Philadelphia und habe in einer Familie mit vier Kids gelebt. Für vier Kids Sorge zu tragen ist echt ein verantwortungsvoller Job und bedarf ganz viel Organisation und Planung. Allerdings stimmte die Chemie zwischen mir und meiner Gastmutter nicht wirklich, sodass ich die Familie wechselte. "Rematch" nennt man den Prozess.

 

Danach lebte ich für knappe 8 Monate in einer Familie in New Jersey in der Nähe von New York City. Eine Busfahrt von 30 Minuten trennte mich und den Times Square.

 

So verrückt wenn ich jetzt drüber nachdenke wo ich nach 30 Minuten Fahrt von Köln bin. Jedenfalls nicht am Times Square.

 

Die Zeit in den Staaten werde ich niemals vergessen.

 

Es war bisher das beste Jahr in meinen 24 Jahren. Natürlich gab es Momente wo ich kurz davor war einen Flug zurück nach Hause zu buchen. Diesen Moment kennt sicher jeder von uns. Man denkt es geht gar nichts mehr, man steht auf der Stelle und sehnt sich nach seinem vertrautem Umfeld wie Freund oder Familie.

 

Aber hey, ich hab diese Tiefpunkte überwunden und das hat mich zu der Person gemacht die ich heute bin. Da bin ich wirklich wahnsinnig stolz drauf.

 

 

 

Nach meinen Auslandsjahr zog ich nach Köln weil ich dachte, studieren kann man ja mal. Nachdem ich angefangen habe Chemie zu studieren, brach ich nach 1 1/2 Monaten wieder ab. Ich hab gemerkt, dass das was ich gerade vollbringe, im Labor zu stehen, Chemikalien zusammen zu gießen gar nicht zu meiner Person und meinen Kompetenzen passt. Zudem bin ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen zur Uni gegangen.

 

Ein eindeutiges Signal des Körpers etwas zu ändern. 

 

 

 

Also hab ich mir mein Bauchgefühl in die Hand genommen und mich für eine Exmatrikulation entschieden.

 

Was das mit sich bringen würde - keine Ahnung!?

 

Ich wusste nur, dass ich mir einen Job suchen musste um mir mein Studentenzimmer finanzieren zu können. Auch die Frage wie ich während des Studiums mein Zimmer und meine Lebensunterhaltungskosten finanziert hätte,  war mir nicht klar.

 

Aber wie es auch werden wird, es wird (alles) gut und richtig.

 

 

 

Ich fragte in einem Bioladen nach einem Aushilfsjob (Zeitpunkt:, November, 2014 November) und tatsächlich wurde eine Aushilfe gesucht. Super, Probearbeiten absolviert und ich wurde eingestellt. „GEIL, danke Schicksal“, dachte ich mir.

 

Somit hatte ich immer genügend Geld auf dem Konto um meinen Vermieter am Ende des Monats glücklich zu machen. Da ich im Lebensmittel Einzelhandel als Aushilfe tätig war, durfte man übrig gebliebene Lebensmittel zum Eigenbedarf mitnehmen.

 

Danke: Essen war dadurch teils auch abgedeckt.

 

Beginn des Sozial Lebens

 

Nachdem meine Grundbedürfnisse überwiegend befriedigt waren, Geld und Essen, konnte ich mich natürlich weiteren Hürden stellen. Zum Beispiel meinem sozialem Umfeld. Hürden merkt man indem das Disharmonie aufgekommen.

 

Ich lebte zur Zeit des Aushilfsjobs in einer 3er WG. Was weniger schön war. Vielleicht kennt sich der ein oder andere mit stillem Mobbing aus, das habe ich leider durchmachen müssen. Ich wurde zu keinen Aktivitäten eingeladen, DVD Abende wurden auch zu zweit gemacht. Erschwert wurde das Ganze durch die unterschiedlichen Alltagsabläufe. Ich arbeite und die anderen beiden studierten.

 

Allerdings bin ich ein Mensch, der niemandem absichtlich das Gefühl gibt unerwünscht zu sein. Aber gut, jeder Mensch ist anderes und ich habe gelernt damit umzugehen und Dinge zu äußern die mich stören. Das Ganze spitzte sich allerdings zu, sodass ich, für mich beschloss auszuziehen alle waren der Meinung.

 

Das war auch wieder ein Punkt in meinem Leben, wo mir nichts besseres hätte passieren können. Durch meinen Umzug innerhalb Kölns von Süden nach  Norden drehte sich mein Leben komplett zum Positiven (Zeitpunkt: Mai, 2015).

 

 

 

Ich zog in eine 2er WG, in der ich aktuell immer noch wohne. Ich liebe diese Wohnung einfach. Meine derzeitige Mitbewohnerin, Milena ist mittlerweile wie eine Schwester für mich. Allerdings wohnen wir nicht mehr zusammen. Sie beendete ihr Studium und sehnte sich nach etwas Eigenem, was ich völlig nachvollziehen kann und ich bin super glücklich, dass sie ihre eigene kleine Wohnung gefunden hat. Durch Milena schloss ich erste Freundschaften in Köln. Da es auf der Arbeit im Bioladen, schwierig war Gleichaltrige kennen zu lernen, kamen die neuen Freundschaften goldrichtig.

 

 

 

Sommernächte auf dem Grüngürtel in Köln, Konzerte in verschiedenen Café´s der Stadt oder auch einfach nur Kochabende bei Freunden. So bunt, amüsant und vor allem mit so viel Leichtigkeit sollen doch Freundschaften sein. Basierend auf Geben & Nehmen. Wer wünscht sich das nicht.

 

Sicher kein Studium, eine Ausbildung?!

 

Ich arbeitete immer noch fleißig im Bioladen und machte mir natürlich während Umzug und Mobbing Stress Gedanken:

 

Was will ich eigentlich?!

 

Das Gefühl keinen Boden unter den Füßen zu haben verschafft einem Magenschmerzen und auch Kopfschmerzen. Ich kann gar nicht an einer Hand abzählen wie oft ich weinend meine Mutter angerufen habe.

 

Die Fragen, was für ein Studium soll ich anfangen soll und vor allem wo, überschlugen sich in meinem Kopf, dass mir fast schon schwindelig wurde.

 

Ich ließ mich bei der Agentur für Arbeit beraten, telefonierte mit der Studienberatung in Münster und und und. Das Ganze war Nerven aufreibend. Mein Abischnitt ( 2,8 ) erschwerte mir den Eintritt zu meinem, damaligen Lieblingsstudiengang: Ernährungswissenschaften.

 

Also musste ich nach Alternativen suchen in der Hoffnung durch die Wartesemester angenommen zu werden. Ich katapultierte Bewerbungen, zur Diätassistentin raus, was dem Ernährungsthema am nächsten kam. Bewerbungen für eine Stelle zur Handelfachwirtin feuerte ich auch ab.

 

Unentschlossen was ich genau machen wollte, entschied ich mich für eine verkürzte Ausbildung im Bioladen. Indem ich während der gesamten Zeit stets weiter arbeite.

 

Ich dachte mir:"Hey Laura schau doch mal, du machst die Arbeit gerne, lernst viel dazu, magst deine Kollegen und hast nach zwei Jahren ein handfestes Dokument der IHK in den Händen. Warum nicht!?“ Ok, überzeugt. Wieder eine Entscheidung die ich keineswegs bereue und die aus meinem Bauch heraus kam.

 

Somit starte ich meine Ausbildung zur Einzelhandels Kauffrau im Bioladen in Köln.

 

(Zeitpunkt: August, 2015).

 

Die Ausbildung schulte mich in vielerlei Hinsicht. Ich unterlag Anweisungen meines Ausbilders was bedeutet, dass man Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen muss. Genauso bedeutet es auch, zu lernen sich zu erklären warum man wie in welcher Situation so entschieden hat.

 

Die Umsetzungen theoretischer Ausbildungsinhalte sind in der Praxis teils anders. Für sich selber auf zu stehen und sich zu verteidigen. Verteidigen im Sinne von, seine eigene Meinung lernen zu vertreten.

 

Das war ein wichtiger Grundstein den ich mir dort während meiner Zeit gesetzt habe. Erst fiel es mir schwer zu akzeptieren nur eine Ausbildung zu machen, während gefühlt "alle anderen" ein Studium absolvieren. Rückblickend betrachtet, war die Zeit für meine Entwicklung sehr wichtig.

 

Arbeitnehmer sein & Studium

 

 

 

Als ich im Januar 2017 meine Ausbildung beendete, war ich mir mehr als sicher, einen Schritt weiter zu gehen und mich wieder auf den Pfad der Bewerbungen um einen Studienplatz zu begeben.

 

Auf Grund meiner Entscheidung konnte mein Ausbildungsbetrieb mich nicht übernehmen weil sich keine Übereinstimmung mit ihrer Personalplanung ergab.

 

Everything happens for a reason.

 

Noch während meiner Ausbildungszeit begab ich mich auf Jobsuche um einen nahtlosen Übergang zu haben. Ich überlegte wo es mir gefallen könnte zu arbeiten. Ich wollte definitiv im Einzelhandel bleiben um etwas mehr Berufserfahrung zu sammeln.

 

2010 lernte ich in Koblenz, Rheinland - Pfalz das erste Mal das Unternehmen Rituals Cosmetics kennen und seit dem ist es mir im Augenmerk geblieben.

 

In Köln gibt es einige Rituals Store. Ok, Bewerbung abgeschickt.

 

Ich bekam schnell eine Zusage für ein Vorstellungsgespräch. Nach dem Gespräch wurde mir auch direkt ein Probearbeiten angeboten, welches ich herzlichst annahm.

 

Mein Résumé aus dieser Zeit dort ist, dass ich meine weibliche Seite mehr entdeckt habe. Weiblichkeit im Sinne von, dass ich gelernt habe Schminke und Pflege auf meine Person abgestimmt einzusetzen.

 

Meine Arbeitskenntnisse durfte ich weiter ausbauen und verfeinern. Mir wurde Verantwortung übertragen sodass ich auch administrative Aufgaben übernehmen durfte. Es war rundum eine positive Weiterentwicklung.

 

Auch hier habe ich Tiefen durchlebt, diese waren schwierig aber sie gehörten zum Leben dazu. Ich würde diese auch nicht missen wollen, weil uns diese Momente im Leben weiterbringen und zwar zudem was für uns bestimmt ist und wo unsere Kompetenzen liegen.

 

Wie kam ich nun von Kosmetik zum Event?!

 

Bei Rituals kommen jedes Jahr zwei limitierte Produktlinien raus. Eine im Sommer und eine im Winter.

 

Wir gingen auf den Sommer zu und bereiteten uns auf die neue Sommer Edition vor, in Form einer Sneak Preview. Was bedeutet, dass vor dem eigentlichen Come out ein Store die neue Produktreihe exklusiv vorstellt. Dieses Mal waren wir an der Reihe, weil wir zu der Zeit der größte Rituals Store in Köln waren. Hals über Kopf in den Vorbereitungen, kramten, organisierten, machten den Laden bereit und kauften kleine Macaron´s in den Farben der neuen Limited.

 

Während des Einkaufs fragte meine Chefin mich: „Laura warum studierst du kein Eventmanagement?! Du liebst es zu planen, organisieren und um zusetzen."

 

Stimmt, das liebe ich.

 

Meine Antwort:„Keine Ahnung, habe ich nie drüber nachgedacht!"

 

Neugierig wie ich bin, bestellte ich mir Broschüren zum Studiengang und habe mich etwas durch gearbeitet. Interessiert suchte ich nach diesem Studiengang in Köln, da ich die Stadt großartig finde. Die Fachhochschule des Mittelstandes liegt genau in der Innenstadt Kölns und ich konnte gleich einen Beratungstermin ausmachen. Gesagt getan und wieder zack habe ich mich für das Auswahlverfahren registriert. Ich durchlief ein paar Aufgaben u. a. eine kleine Formulierung eines Eventkonzepts.

 

Allein das hat mir schon total Spaß gemacht und ich konnte super viel Gelerntes aus der Ausbildung mit einbringen. Beim Formulieren der Worte gerade merke ich, wie sich alles fügt, was den eigenen Kompetenzen entspricht.

 

Ich bekam direkt eine Zusage dass ich im Oktober anfangen könnte.

 

Ich hab erstmal heulend meine Mutter angerufen und dann haben wir beide gemeinsam geweint.

 

So kam es von Ausbildung zu Arbeitnehmer sein bis hin zu Studium.

 

 

 

Student sein - und Podcast.

 

 

 

(Zeitpunkt: Juli, 2018)

 

Nun sitze ich hier und studiere seid knapp einem Jahr Eventmanagement & Entertainment. ICH LIEBE ES!

 

Ich bin so unendlich dankbar, dass ich durch meinen bisherigen Werdegang auf dieses Studium gestoßen bin. Wir absolvieren viele Exkursionen u. a. in die Lanxess Arena in Köln oder ins Ereignis Haus, in Köln – Mühlheim ( Eventagentur ). Zudem hat man in einer kleinen Fachhochschule super nahen Kontakt zu den Dozenten und kann sie vieles und wichtiges bzgl. der Uni fragen, wenn es um Hauarbeiten oder Ausarbeitungen geht. Ich fühle mich nicht wie einfach eine Matrikelnummer. Ich bin Ich Selbst beim studieren und das ist mir persönlich super wichtig.
Inspiriert durch meine Affinität Menschen zu motivieren und mein Wissen weiterzutragen habe ich mich für das Erstellen eines Podcasts. Ich liebe es zu reden und zu begeistern. Ich hoffe, dass ich begeistere. Wenn nein, gib mir Feedback was ich verbessern kann.

 

Meiner Meinung nach ist der Podcast das perfekte Medium für unsere Generation, unsere Gesellschaft. Überall und zu jeder Zeit kann man sich einen Podcast zu verschiedenen Themen anhören, was ich großartig finde.

 

 

 

Mit meinem Podcast "The healthy lucky Lifestyle" möchte ich dir(Zielgruppe?) ermöglichen deine Wünsche als Ziele zu definieren, um sie dann effektiv zu erreichen. Das ist es worum es auch im Eventmanagement geht. Das Leben selbst ist ein Event.

 

Also lass dich inspirieren, motivieren und noch viel wichtiger:

Lass uns gemeinsam deine Ziele in die Realität umsetzen, denn, alles was du sein kannst, trägst du bereits in dir.